St. Goar 1. BA Markt- und Lotsenplatz

Die Bauleistungen werden zeitlich überschneidend in zwei Teilbereichen realisiert. Der erste Teilbereich umfasst den Marktplatz mit angrenzenden Teilflächen der Heerstraße, bis zur Straßenkante der Bundesstraße B 9. Der zweite Teilbereich umfasst die Flächen zwischen der B 9 und dem Rheinufer. Der Marktplatz vor der Stiftskirche bleibt mit der zu erhaltenden Eiche als historischer Kernbereich erhalten. Die zusammengehörigen Platzflächen werden mit Basaltpflastersteinen in gebundener Bauweise versetzt. Die Einfassungen wie Straßenborde zur B 9 werden ebenfalls aus Basalt gefertigt. Aufgehende Bauteile wie Stufen und Mauern werden als farblich abgesetzte Elemente aus Sichtbeton mit gestrahlter Oberfläche verwendet. Die Einbauten wie Beleuchtung, Poller, Geländer folgen einer schlichten und zurücknehmenden runden Grundform und sind durchgängig in anthrazit Eisenglimmer lackiert.

Die rheinseitige Platzhälfte -Lotsenplatz- folgt dem Material- und Möblierungskonzept des Marktplatzes. Die Platzfläche und Podeste der Rheintreppe werden mit dem gleichen Basaltpflaster erstellt und als wiederkehrendes Element bzw. Material werden die Einfassungen und Stufen des Rheinbalkons und der Rheintreppe mit gestrahlten Sichtbetonelementen gefertigt. Die Ausdehnung des Balkonbauwerks ermöglicht es, dass schon ein “Auftakt” des Uferparks erstellt werden kann. Dabei wird der Parkweg mit einer Spliit-Veredelten Asphaltdecke gebaut. Wie am Hafen, werden am Lotsenplatz auch schon die ersten Kastenlinden gepflanzt.




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